Neujahrsempfang am 16.01.2026 im Museum, 88400 Biberach
Unser Kandidat für die Landtagswahl 2026, Oliver Lukner, begrüßte die Gäste und übernahm die Moderation des Abends. Er betonte in seiner Einführung die Herausforderungen für die kommenden Jahre u.a. Bürokratieabbau, Bildung, Wirtschaftswachstum.
Hildegard Ostermeyer, FDP-Fraktionsvorsitzende im Biberacher Gemeinderat hat in ihren Ausführungen darauf hingewiesen, dass eine florierende Wirtschaft Voraussetzung für solide Finanzen einer Gemeinde sind.
Damit unsere Industrie und unser Handwerk wieder wachsen kann, brauchen sie Gewerbeflächen.
Solide Finanzen sind wiederum notwendig, um attraktive Schulen und Kitas für eine gute Bildung unserer Kinder bereitzustellen und einen guten öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen.
Eugen Schlachter, führte aus, dass es nicht so bleiben kann wie es im Moment ist. Politik und Wirtschaft müssen sich von bequemen Annahmen verabschieden und den Mut zur Korrektur aufbringen. Nicht Reformen sind das Risiko, sondern das wahre Risiko liegt am Nichtstun.
Der Wille, sich den Realitäten zu stellen, verflüchtigt sich in einer“Schritt für Schritt-Politik. Doch die Mitte wird dabei nicht größer, sonder kleiner. Gestärkt werden die extremen Ränder Links und vor allem Rechts.
Unser Land kann mehr. Aber dafür braucht es den Mut zum Streit für die Mehrheit - aus der Mitte für die Mitte.
Dr. Hans-Ulrich Rülke, Spitzenkandidat der FDP für den Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg, führte aus, dass wir einen großen Reformbedarf haben und die linken und rechten Ränder in Europa und Deutschland wachsen. Deshalb ist eine Analyse notwendig um zu sehen, was man ändern muss.
Die Bildung sinkt während die Verwaltung wächst, Die Bürokratie hat ein Maß erreicht und hemmt dadurch unsere Industrie und das Handwerk. 90% der Bürokratievorschriften kommen aus Brüssel und wir in Deutschland machen die Vorschriften noch strenger als vorgegeben „Gold-Plating“.
Wichtig wäre nun für jedes neue Gesetz zwei abzuschaffen und die Gesetze mit einem Verfallsdatum zu versehen, „Sunsetklausel“.
Bei der Bildung muss Baden-Württemberg besser werden um wieder auf die forderen Plätze kommen. Die FDP möchte eine Verwaltungsreform durchführen und von 5 Ebenen auf 3 Ebenen reduzieren.
Zum Abschluss betonte Herr Rülke, dass die notwendigen Änderungen nur mit einer bürgerlichen Koalition möglich sind.