Florian Hirt trifft Christian Lindner auf der Wahlkampf-Tour der Freien Demokraten zur Bundestagswahl am 26. September 2021

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Der Bundestagskandidat im Wahlkreis Biberach, Florian Hirt, ist im Rahmen der Wahlkampf-Tour der FDP mit dem Bundesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Christian Lindner zusammengetroffen. Neben den Themen Modernisierung und Digitalisierung ging es dabei auch um den Klimaschutz und die Klimaneutralität sowie um die klaren Konzepte der FDP für diese Herausforderung. Florian Hirt positioniert sich mit seiner Forderung nach zielführenden, realitätsnahen Lösungen anstatt theoretischer Überlegungen für echten Fortschritt durch Innovation mit einer Politik für alle.

Bei seinem Besuch in der Region Bodensee-Oberschwaben ist der Spitzenkandidat der FDP, Christian Lindner im Rahmen der verschiedenen Wahlkampfveranstaltungen mit den BundestagskandidatInnen vor Ort zusammengetroffen. Florian Hirt, der jüngste Bundestagskandidat im Wahlkreis Biberach zur Bundestagswahl im kommenden September, zeigte sich über diese Möglichkeit des direkten Aufeinandertreffens sehr erfreut. Auch Florian Hirt sieht den Klimaschutz und die Klimaneutralität als eine der akuten Kernaufgaben für die Zukunft. Beide teilen die Überzeugung, dass diese immense Aufgabe durch Innovation und Erfindergeist zu lösen ist, um die Menschen mitzunehmen. Eine reine Verbotspolitik, der Zwang zu Verzicht und Einschränkung ohne Perspektive werde keine Lösung dazu bieten.

„Ich habe noch nie gehört, dass man Menschen zu irgendeinem Zeitalter der Geschichte unserer Gattung Lust auf Zukunft gemacht hat, die schlechter sein soll als die Gegenwart. [...]“, so Lindner. „Man macht doch Menschen Lust auf Zukunft, wenn man sagt: Wir können etwas gestalten, etwas erreichen. Menschen wachsen über Ihre Fähigkeiten hinaus, wenn sie Großartiges schaffen wollen, [...] wenn sie etwas Wertvolles oder Sinnvolles für Ihre Nachkommen stiften wollen, aber eine Welt des Verzichts, das wird nichts sein, was dazu motiviert, dass dieses Land alle seine Kräfte mobilisiert, um der Veränderung eine Richtung zu geben“.

Lindner stellte in Sachen Klimawandel heraus, welche Lösungsansätze Potential haben und als erfolgversprechende Maßnahmen denkbar sind: Wasserstoff, Windparks, synthetische Kraftstoffe in den besten Verbrennungsmotoren der Welt, mit Künstlicher Intelligenz gesteuerte dezentrale Energieversorgung und -speicherung, Speicherung von CO2 im Wald, im Humusboden und vieles mehr. Auch Florian Hirt schließt sich dieser Forderung an: „Innovation gibt es. Was wir brauchen, ist endlich den Mut und den Tatendurst, den notwendigen Veränderungen eine Richtung zu geben, dass aus den Veränderungen zivilisatorischer Fortschritt für die Menschheit wird“.

Dabei sei eines auf keinen Fall zu vergessen, so Lindner: Eine Klimaneutralität bis 2050 kostet geschätzte 2500 Mrd. Euro. Gleichzeitig dürfe nicht an der Schuldenbremse gerüttelt werden. Wer auf Dauer rote Zahlen schreibt, würde niemals auf einen grünen Zweig kommen. Auch Florian Hirt verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass diese Summen nur durch Steuereinnahmen aus einer florierenden und nachhaltigen Wirtschaft finanzierbar sind und ein wachsender Schuldenberg alles andere als eine generationengerechte Lösung sei. Denn in der Frage der Finanzierbarkeiten geht es für ihn immer auch um die Bewältigung des demografischen Wandels, auf welchen unser Rentensystem noch immer nicht abgestimmt ist.

Lindner betonte das klare Ziel der FDP, Regierungsverantwortung zu übernehmen: „2017 haben wir Frau Merkel und den Grünen absagen müssen, weil damit eine weitere Linksverschiebung unseres Landes verbunden gewesen wäre“. Und weiter: „Wir sind bereit Regierungsverantwortung zu übernehmen. Wir wissen auch, dass man Kompromisse machen muss. Wir sind Realisten. Wir haben ja auch Regierungsverantwortung (NRW). Aber wissen eben auch eines: Wir sind Ihnen verpflichtet, uns an die Zusagen, die wir vor der Wahl gegeben haben, zu halten“.

Lindner stellte in den Gesprächen abschließend klar: „Und auch dieses Jahr, 2021, dürfen sie sich darauf verlassen: Mit der FDP wird es keine weitere Linksverschiebung unserer Politik geben, denn unsere Politik in Deutschland ist bereits relativ links. Und deshalb brauchen wir eigentlich mehr Mitte und Freiheit als mehr Staat, Gleichheit und linke Politik“.