Neue Festsetzung der Sperrzeit für die Außengastronomie

Im Zusammenhang mit dem Kostenrückblick auf die letzten beiden Jahre bei Wochen- und Jahrmärkten fühlen wir uns erneut aufgefordert über den Sinn zweier Jahrmärkte zu debattieren.

Der Pfingst- und Fastenmarkt fiel in beiden Corona-Jahren mangels Beteiligung und wegen des Infektionsrisikos aus. Wir sind der Meinung, dass Biberach diese beiden Jahrmärkte auch in Zukunft nicht braucht. Der Abmangel allein bei den vier Jahrmärkten lag im Jahr 2021 bei 15 000 Euro. Auch deshalb ist die FDP-Fraktion der Auffassung, dass die Marktsatzung dahingehend endlich geändert werden sollte, dass nur noch Martini- und Michaelimarkt stattfinden. Denn diese sind eingeführt, haben eine jahrzehntelange Tradition und funktionieren, weil die Biberacher diese frequentieren.

Unser Focus muss zum zweimal jede Woche stattfindenden Wochenmarkt gelten. Jede weitere Marktverlegung wie die beiden Jahrmärkte schwächen den Biberacher Wochenmarkt. Von circa 100 Wochenmärkten im Jahr müssen 24 verlegt werden. Weitere Gründe für Verlegungen sind die Open-Air-Konzerte, die Dauer des Aufund Abbaus der Schützenfesttribünen, des Christkindles-Markts und des Musikfrühlings. Die Stadt muss jegliche Anstrengung unternehmen, um die Zahl der Verlegungen zu verringern.

Ihre FDP-Fraktion – vernünftig, konsequent, verlässlich.
Kontakt: Günter Warth