Liebe Wählerinnen und Wähler im Landkreis Biberach,

am 14. März 2021 finden die Landtagswahlen in Baden-Württemberg statt. Hoch motiviert habe ich mich dieses Jahr als Landtagskandidatin der FDP beworben und wurde nominiert. In der nächsten Wahlperiode stehe ich besonders für die Themen Bildung/Ausbildung, Digitalisierung und Mobilität ein.

Nach 41 Jahren im Schuldienst, davon 15 Jahre als Schulleiterin einer beruflichen Schule, habe ich nun endlich Zeit, um mich noch mehr für gesellschaftliche und politische Belange einzusetzen. Bildung und Ausbildung waren und sind durch meine berufliche Tätigkeit stets im Mittelpunkt meines Engagements.

Je besser die Bildung und Ausbildung umso zuversichtlicher bewältigen die nächsten Generationen die Zukunft. Für die Umsetzung dieses Zieles benötigen wir eine passende, zeitgemäße Ausstattung der Schulen sowie genügend qualifizierte Lehrkräfte in allen Schularten. Besonders der Elementarbereich und der berufliche Bereich müssen in Ansehen und Bedeutung aufgewertet werden. Wichtig ist die Forderung an die Kommunen des Landkreises Biberach weitere Kitas und Krippen, mit qualifiziertem Fachpersonal einzurichten, um beste Voraussetzungen für die frühkindliche Bildung zu schaffen. Im beruflichen Bereich ist eine zügige Umsetzung der Erweiterung des Kreisberufsschulzentrums notwendig, damit die Umsetzung neuer Lehr- und Lernmethoden gelingen kann.

Die Digitalisierung erfasst inzwischen alle Lebensbereiche unserer Gesellschaft. Ob Verkehr, Wirtschaft, Bildung oder die Verwaltungsstrukturen vom Land und den Kommunen, alle sind von der Digitalisierung betroffen. Beherzt muss die Infrastruktur geschaffen werden, um die Vorteile dieser Entwicklung voranzubringen. Sei es das intelligente Netz für Fahrzeuge, das autonome Fahren, besserer ÖPNV, das schnelle Internet für alle, die Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf die digitale Welt von morgen oder die Verschlankung und Vereinfachung von Verwaltungsabläufen, in der nächsten Legislaturperiode sind wichtige Entscheidung zu treffen.

Mobilität ist in einem Flächenland wie Baden-Württemberg ein Kernelement der Freiheit und gleichzeitig durch die hier ansässige Automobilindustrie und ihre Zulieferern ein wichtiger Arbeitgeber. Beide Gesichtspunkte müssen bei der Gestaltung der zukünftigen Mobilität beachtet werden.

Hinzu kommen die Anforderungen des Klima- und Umweltschutzes. Eine Aufgabe die zügig und in der Diskussion mit den Beteiligten gelöst werden muss.