Ungemach an der Baustelle Ochsenhauser Hof

Gleich zum Auftakt der Sanierungsmaßnahme Wielandstraße/Ochsenhausener Hof kommt es beim sensiblen Thema Pflasterarbeiten bei der Ausführung zu unangenehmen Überraschungen, über welche sich die Biberacher mehr als irritiert zeigen. Über die Gründe werden wir in Bälde mehr erfahren.

Das Verfahren zur Umgestaltung des Platzes um den Ochsenhausener Hof war langwierig, äußerst umstritten und von ideologischen Debatten geprägt. Entsprechend knapp waren die Abstimmungsergebnisse. Wir hoffen, dass die Nachbesserungen nicht zulasten des städtischen Etats gehen.

Die FDP stimmte für die Sanierung der Wielandstraße/Consulentengasse und der Neugestaltung um den Ochsenhauser Hof, weil das Kanalnetz saniert werden muss. Jedoch plädierten wir für eine Lösung mit sparsamem Umgang von Steuergeldern. Deshalb wehrten wir uns besonders gegen die exzessive Bepflasterung ohne Asphalt in Richtung Marktplatz. Bei 170 Bussen pro Tag ist Pflaster nicht der richtige Belag, weil weniger strapazierfähig,

unterhaltsintensiver und wesentlich teurer. Die Anhörung der Anwohner und Geschäfte konnte ebenfalls aus Zeitdruck nicht ausreichend diskutiert und berücksichtigt werden. Nun kommt es vermutlich bei dem gesamten Vorhaben zu erheblichen Verzögerungen. Was sich abzeichnet ist, dass erneut eine städtische Baumaßnahme unter großem Zeitdruck vergeben wurde. Wie die jetzigen Erfahrungen bestätigen, wäre es ratsam, in Zukunft bei weiteren Vorhaben besonnener vorzugehen.

Ihre FDP-Fraktion – vernünftig, konsequent, verlässlich.
Kontakt: Günter Warth