Tempo 30 tagsüber und kein Ende

Biberach hält als Mittel-zentrum Schulen und andere Bildungs-, Kultur- und Sporteinrichtungen vor. Es ist zentraler Krankenhausstandort und beherbergt sämtliche ärztliche Fachrichtungen in freier Praxis. Große und kleine Betriebe bieten Arbeit, dienen der Versorgung der Bevölkerung, bieten viele Möglichkeiten für qualitätsvollen Einkauf und eine vielseitige Gastronomie. Biberach braucht das Umland und das Umland braucht Biberach. Diese Symbiose geht nicht ohne verkehrliche Infrastruktur und großzügige Erreichbarkeit, ganz besonders im Flächenlandkreis, in dem viele Menschen auf das Auto angewiesen sind, trotz mittlerweile stark verbesserter ÖPNV-Taktung im erweiterten Stadtgebiet (bald teilweise mit E-Antrieb), aber nicht im ganzen Kreis.

Seit Jahren fordern wir den Durchgangsschwerverkehr durch verkehrslenkende Maßnahmen aus der Stadt zu halten, wurden aber immer wieder
wegen rechtlicher Probleme von der Verwaltung vertröstet. Jüngst wurden auf Nachfrage im Bauausschuss Ergebnisse erst nach der Sommerpause
zugesagt. Trotzdem soll vorher der Lärmaktionsplan abgestimmt werden.

Wo doch ziemlich sicher ist, dass ohne Schwerlastverkehr Lärm, Schmutz und Gefahren deutlich verringert würden.

Bis zur Verkehrsverlagerung über die Nordwestumfahrung in die Ulmer bzw. Memminger Straße kann die Stadt bis zum Tunnelbau zur B 30 mit Bezuschussung von modernen Schallschutzfenstern für die Anwohner erträglich machen.

Die FDP-Fraktion: Mit Vernunft und Augenmaß, konsequent, verlässlich, nachhaltig!
Kontakt: Fred Braig