Mali-Turnhalle – Baukostenabenteuer geht weiter

(1) Im Juni 2016 entschied der Gemeinderat mit knapper Mehrheit, entgegen dem Vorschlag der Verwaltung die Mali-Turnhalle für 5,7 Millionen Euro nicht zu sanieren, sondern für damals geschätzt 8,8 Millionen Euro einen Neubau zu errichten.

In mehreren Stufen begann dann das Baukostenabenteuer.

(2) Juni 2018: Nach fachkundigem „Investitionskostencheck“ waren es 10 Millionen Euro.

(3) Im Februar 2019 wurden daraus durch „genaueres Nachrechnen“ mithilfe der Fachplaner 12,9 Millionen Euro, die dann

(4) in einer Sparrunde im Oktober 2019 auf 12 Millionen reduziert wurden.

(5) Die (derzeit letzte) Spitze waren die Ausschreibungsergebnisse für den nicht zuletzt aus Umweltschutzgründen bevorzugten Holzbau. Sieben von neun Anbietern aus ganz Deutschland lagen für diesen attraktiven Auftrag in einem Korridor nahe beieinander. Allerdings lag dieser Korridor mit rund 2,6 Millionen Euro
um 1,1 Millionen oder 70 Prozent (!) über der Ende 2018 erstellten Kostenberechnung für das Gewerk.

Angesichts der engen Bandbreite der Angebote ist für uns offensichtlich, dass auf diesem Niveau die Marktpreise zu finden sind, und nicht bei den Rechenkünsten der Planer. Ausbaden muss diesen Fehlgriff der Investitionshaushalt 2020; reservierte Mittel für die anstehende Sanierung des Pestalozzi-Gymnasiums müssen in Höhe von 0,7 Millionen Euro für die Mali-Turnhalle verwendet werden.

Die FDP Fraktion stimmte bei allen Abstimmungen geschlossen dagegen.

Die FDP-Fraktion lässt sich bei ihrer Arbeit messen an ihrem Logo: Mit Vernunft und Augenmaß, konsequent, verlässlich, nachhaltig!
Kontakt: Dr. Otmar M. Weigele

 

 

 

 

 

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Mit Vernunft und Augenmaß: Die FDP im Gemeinderat Biberach

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