Gebäudesanierung Zwingergasse erhält unsere Zustimmung

Endlich wieder eine erfreuliche Sanierung in der Biberacher Oststadt. Der Eigenbetrieb der Stadt kommt beim Wohnungsbau weiter voran. Umso schmerzlicher ist es, aktuell den Hausabriss in der Ulmer-Tor-Straße zu erleben. Auch wir hatten gegen diesen Abriss gestimmt.

EBM Ralf Miller deutete an, wie schwierig es bei den Zwingergasse-Gebäuden war, die Sanierung denkmalrechtlich zustande zu bringen. Wenn schon die städtische Baubehörde trotz kurzer Amtswege von solchen Schwierigkeiten bei Genehmigungen und langwierigen Auseinandersetzungen mit der Denkmalbehörde berichtet? Wie muss es dann erst privaten Investoren in der Altstadt gehen? Auch private Hausbesitzer brauchen hier zusätzliche Unterstützung von der Stadt, damit die Bereitschaft zur Investition nicht allzu lange strapaziert wird.

Nachfolge im Gemeinderat – Dank an meinen Vorgänger Otmar Weigele

Otmar Weigele kämpfte für die finanzielle Überprüfbarkeit und Sorgfalt bei städtischen Maßnahmen, dabei lag ihm die Sparsamkeit der Verwaltung am Herzen.

Diese anspruchsvolle Aufgabe soll in seinem Sinne weitergeführt werden. Ein weiteres Kernthema wird die Innenstadt sein. Dabei geht es nicht nur um Handel und den Wochenmarkt, sondern um die Innenstadt als komplexes Gebilde, mit Kultur, Dienstleistern und Gastronomie. Nicht nur für Bürger, sondern auch für Besucher aus dem Umland. In der heutigen, von Klimafragen bestimmten Zeit, stellen Mobilität und Erreichbarkeit völlig neue Herausforderungen an die Infrastruktur unserer Stadt. In der hoffentlich nun einsetzenden Erholungsphase nach Corona sollten Maßnahmen zurückgestellt werden, die den Verkehrsfluss und die Erreichbarkeit beschränken. Neben einem Teil des innerstädtischen Handels und Dienstleister wurde vor allem die Gastronomie extrem geschwächt. Ihre Lage wird sich durch Corona-Warnstufen, welche PCR-Tests oder 2G erforderlich machen, erneut erheblich verschärfen.

Herzliches Dankeschön für das Vertrauen – Gute Nachfolge gesichert

Ein Gemeinderatsmandat ist ein Mandat auf Zeit. Angesichts meines „fortgeschrittenen“ Alters habe ich mich entschlossen, mein Mandat als Mitglied der FDP-Gemeinderatsfraktion im Rahmen einer geplanten Verjüngung aufzugeben und Günter Warth die Chance zu geben, in der laufenden Wahlperiode für mich nachzurücken.

Dieser „fliegende“ Wechsel ist für mich auch Anlass, mich bei denjenigen zu bedanken, die mir in den Wahlen ihr Vertrauen geschenkt haben. In den Jahren meiner Gemeinderatszugehörigkeit habe ich mich stets darum bemüht, unter Berücksichtigung der Möglichkeiten und Ressourcen, die unsere Stadt zur Verfügung hat, sinnvolle Lösungen für die Bürger und Bürgerinnen vorzuschlagen und mit unserer FDP-Fraktion einzubringen.

Bürgerfremde, idealistische, – auch „spinnert“ im Volksmund beschrieben – und von Ideologie geprägte Vorschläge sind und bleiben für mich ein Gräuel. Biberach kann mit einer soliden Finanzpolitik, die den Schlüssel der ganzen Gemeindepolitik darstellt, in Zukunft viel erreichen, aber auch „versemmeln“. Viel Geld kann auch verschleudert werden. Ich bin sicher, dass meine jetzigen Kollegen Christoph Funk und Fred Braig zusammen mit Günter Warth sich für Solidität einsetzen werden.

Ein herzliches Servus sagt Otmar M. Weigele.

 

Platz für alle in der Innenstadt – ja, und bitte auch an andere denken

Das Vorhaben, unsere Innenstadt mit neuen Zugangs- und Erlebnismöglichkeiten aufzuwerten, ist für sich gesehen lobenswert, birgt aber die große Gefahr, das „Kind mit dem Bade auszuschütten“. Die Innenstadt ist von einem dichten Netz an Wegen und Plätzen durchzogen (circa neun Hektar), die in öffentlichem Eigentum sind. Viel größer und umfangreicher ist jedoch das private Eigentum, das uns in Form schicker, zeitgemäßer Fassaden, Einkaufsräumlichkeiten, Arztpraxen und Büroräumen sowie Wohnraum für knapp 1000 Menschen entgegenlacht.

Hier ist Kapital in Höhe von Hunderten Millionen gebunden. Es wurde investiert, weil die privaten Eigentümer davon ausgehen, über eine langfristige Nutzung dieser Räumlichkeiten ihre Investitionen hereinspielen zu können. Eigentum verpflichtet; es ist aber auch schützenswert. Die öffentlichen Wege und Plätze und deren zukünftige Nutzungsmöglichkeiten, über die der Gemeinderat zu befinden hat, sind die Lebensadern für das Privateigentum der Innenstadt.
Dies kann bei negativen Entscheiden – wie eine vollständig autofreie Innenstadt - fatale langfristige Folgen haben: Keine Anschlussinvestitionen in die Erneuerung der innerstädtischen Bausubstanz – Beispiele haben wir ja bereits.

Zweispuriger Aufstiegstunnel zur B 30: eine schlechte, aufgezwungene Lösung

Dass der Straßenverkehr im grüngeführten Verkehrsministerium Baden-Württemberg keine gute Lobby hat, ist bekannt. Jetzt wird davon Biberachs wichtigstes Verkehrsprojekt, der Aufstieg zur B 30, nach Überzeugung der FDP-Fraktion in seiner Attraktivität sehr empfindlich beeinträchtigt.

Die dem Gemeinderat vorgelegte neue Beschlusslage der Verwaltung sieht nämlich vor, dass nach Einwendungen des Verkehrsministeriums gegen den ursprünglich geplanten und von uns befürworteten dreispurigen Tunnelaufstieg nunmehr das raue Gesetz politischer Machtanwendung zum Zuge kommt: Wer zahlt, bestimmt.

Den Landeszuschuss in Höhe von rund 50 Prozent der Projektkosten von 80 Millionen Euro gibt es nur für die zweispurige Lösung – und klar ist auch, auf diesen Zuschuss können Landkreis, Stadt und Gemeinde Warthausen als Projektträger nicht verzichten. Die vom Land vorgetragenen Gesichtspunkte der geringen Beeinträchtigung des Verkehrsflusses durch den einspurigen Tunnelaufstieg über fast einen Kilometer bei starkem Anstieg teilt die FDP-Fraktion überhaupt nicht. Die FDP sieht den Nutzen und damit die notwendige Akzeptanz des Gesamtprojektes u. a. bei den regelmäßigen Pkw-Fahrern stark beeinträchtigt.

Bruno-Frey-Musikschule – Anbau eines Vorspielsaals

Sollte unser Artikel von Alfred Braig und Dr. Otmar Weigele „Keine Befangenheit von Christoph Funk beim Bebauungsplan Hirschberg“ auch diese Woche noch nicht veröffentlicht werden, so beziehen wir schon heute und nicht erst nächste Woche Stellung zum Beschluss, den Vorspielsaal jetzt zu bauen.

Dieser Beschluss erfolgte mit den Stimmen der FDP-Fraktion, aber überraschenderweise nur mit knapper Mehrheit und gegen die Stimme des Oberbürgermeisters. Der Beschluss, den Saal zu bauen, ist viele Jahre alt und wurde vor nicht allzu langer Zeit von den Gemeinderäten einstimmig bestätigt. Zudem wurde der Beschluss parallel zum Bürgerentscheid über die Frage, ob das Pestalozzihaus abgerissen werden soll oder nicht, gefasst.

Bürgerwille muss umgesetzt werden. Leider hat die Stadtverwaltung die Kosten für den Bau bisher nicht in die mittelfristige Finanzplanung einbezogen. Die FDP-Fraktion tat dies bei ihren eigenen Rechnungen sehr wohl.

 

Keine Befangenheit von Christoph Funk beim Bebauungsplan „Hirschberg“

Die Stadtverwaltung hatte ohne Gemeinderatsbeschluss ein Gutachten in Auftrag gegeben, um die eventuelle Befangenheit von Stadträten zu untersuchen.

Das Ergebnis: Mehrere Stadträte sollen befangen sein, weil sie im Umfeld des Gebietes wohnen. Die FDP-Fraktion forderte daraufhin unmissverständlich ein Zweitgutachten, weil ihr Vorsitzender Christoph Funk sogar durch Gemeinderatsbeschluss für befangen erklärt wurde.

Das sehr fundierte Zweitgutachten kommt nun zu anderen Ergebnissen: Christoph Funk ist nicht befangen und alle Stadträte dürfen abstimmen, wenn es um den Abriss des Parkdecks und/oder des Hochhauses geht.

Bei allen zukünftigen weiteren Entscheidungen muss eine eventuelle Befangenheit immer wieder neu geprüft werden. Rechtssicherheit gibt es so trotzdem nicht. Nur ein freiwilliger Verzicht, an der Abstimmung teilzunehmen, kann das Problem lösen. Stadträte haben aber auch eine Pflicht, ihr Mandat auszuüben, um dem Wählerwillen gerecht zu werden. Rechtssicherheit ist deshalb nur herzustellen, wenn sich alle Fraktionen darauf verständigen, dass Stadträte freiwillig nicht an der Abstimmung teilnehmen und dabei das Stimmenverhältnis gewahrt bleibt. Dazu ist die FDP-Fraktion seit langem bereit. Das Zweitgutachten bestätigt die Position der FDP und wurde nur durch unsere Standfestigkeit möglich.

FDP Fraktions-Vize Michael Theurer besucht Entsorgungsunternehmen Neudeck in Biberach

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 Vergangenen Samstag 11.09.2021 konnte der Biberacher Bundestagskandidat Florian Hirt hohen Besuch begrüßen. Michael Theurer, FDP-Chef von Baden-Württemberg und Fraktions-Vize im Bundestag, kam auf das Betriebsgelände der Fa. Neudeck im Rahmen seiner Wahlkampftour auf Einladung von Florian Hirt nach Biberach.

Die Themen war schnell gesetzt. Beim Rundgang unter Regie des Junior-Chefs Alexander Neudeck wurde schnell klar: Hier ist Recycling – also nachhaltige Verwendung von Rohstoffen längst Realität. Die aufwendige Aufbereitung und Lagerhaltung nach verschiedensten Material-Kriterien ist aufwendig aber sinnvoll und spart Ressourcen.

Florian Hirt trifft Christian Lindner auf der Wahlkampf-Tour der Freien Demokraten zur Bundestagswahl am 26. September 2021

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Der Bundestagskandidat im Wahlkreis Biberach, Florian Hirt, ist im Rahmen der Wahlkampf-Tour der FDP mit dem Bundesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Christian Lindner zusammengetroffen. Neben den Themen Modernisierung und Digitalisierung ging es dabei auch um den Klimaschutz und die Klimaneutralität sowie um die klaren Konzepte der FDP für diese Herausforderung. Florian Hirt positioniert sich mit seiner Forderung nach zielführenden, realitätsnahen Lösungen anstatt theoretischer Überlegungen für echten Fortschritt durch Innovation mit einer Politik für alle.